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Förderkonzept

Wie auch im Schulprogramm der Albert-Schweitzer-Realschule Lohne als wichtiger Punkt erwähnt, gehört die Förderung leistungsschwächerer Schülerinnen und Schüler von Kindern mit Migrationshintergrund, von Verhaltensauffälligen und von Schülerinnen / Schülern mit sonderpädagogischem Bedarf zu einem zentralen Punkt des Schulkonzepts. Voraussetzung für eine Umsetzung ist die Förderung der Lern- und Leistungsbereitschaft der Schüler, was gerade im Hinblick auf die Pubertät, in der sich die Schüler des Sekundarbereiches I befinden, eine Herausforderung für die Schule bedeutet.


Zusammenarbeit
Für den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler mit partiellen Leistungsschwächen sowie Auffälligkeiten im Arbeits- und Sozialverhalten ist eine Zusammenarbeit zwischen Schülern, Fachlehrern, Klassenlehrern, Beratungslehrer und Eltern unabdingbar. Dabei dürfen auch die leistungsstarken Schüler nicht aus dem Auge verloren werden.

Förderung durch innnere Differenzierung
Grundsätzlich sollten Möglichkeiten der Individualisierung des Unterrichts genutzt werden, um dadurch den Stärken und Schwächen der einzelnen Schüler auch im täglichen Fachunterricht gerecht zu werden. Die innere Differenzierung kann durch unterschiedlich anspruchsvolle Aufgabenstellungen und leistungsabhängige Lernhilfen, die es dem(r) Schüler(in) ermöglichen, seinem (ihrem) Leistungspotential möglichst nahe zu kommen, umgesetzt werden. Bei der inneren Differenzierung sollten v.a. folgende Aspekte bedacht werden:
• Zeit/Quantität: Aufgaben und Arbeitsaufträge werden unterschiedlich schnell bearbeitet
• Qualität: unterschiedlicher Schwierigkeitsgrad der Anforderungen in den gestellten Aufgaben

 

Der Lehrer wird bei der inneren Differenzierung zum Berater und Helfer des Schülers bei der Erarbeitung der gestellten Aufgaben. Bei der Einführung von Lehrbüchern sollte darauf geachtet werden, dass diese eine hinreichende Zahl von Aufgaben und differenzierte Aufgabenstellungen bereit halten, die diesem Anspruch genügen.

Organisation
Förderung für leistungsschwächere Schüler findet in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik statt. Die Schüler nehmen nach Empfehlung des Fach- bzw. des Klassenlehrers an der Fördermaßnahme teil, die im Regelfall ein halbes Jahr dauert. Bei Bedarf ist eine Verlängerung denkbar. Eine regelmäßige Teilnahme ist Pflicht. Der Förderlehrer entscheidet in Absprache mit dem Fachlehrer über die genaue Teilnahmedauer. Leistungsstarke Schülerinnen und Schüler erhalten vom Fachlehrer zusätzliche und vertiefende Aufgabenstellungen im Rahmen der Hausaufgaben bzw. des Klassenunterrichts.

Online-Diagnose
Die Schülerinnen und Schüler jeder Klasse nehmen im ersten Halbjahr sowie nach Bedarf an der von den Schulbuchverlagen bereitgestellten Online-Diagnose teil. Hierbei werden gezielt individuelle Defizite und Stärken festgestellt und ein individueller Förderplan mit entsprechenden Arbeitsaufgaben erstellt. Diese Aufgaben können jedem Schüler/jeder Schülerin auch zur häuslichen Bearbeitung auf dem Server freigestellt und zum Drucken bereitgestellt werden. Feststellung des Förderbedarfs in Mathematik, Deutsch und Englisch

Klasse 5 – 7:
Die Fachlehrer sichten zu Beginn des Schuljahres die Förderpläne der Grundschulen (Klasse 5) bzw. des vorhergehenden Schuljahres (Klassen 6 und 7) und nehmen die Eignungsgutachten der Schülerinnen und Schüler mit einer abweichenden Empfehlung zur Kenntnis (nur K. Die im Anschluss durchgeführte Online-Diagnose zeigt fachgebundene Defizite auf. Aus der Gesamtbewertung der Gegebenheiten stellt der Fachlehrer einen Förderbedarf fest und weist den Schüler dem Förderunterricht zu, Im Verlaufe des Schuljahres werden etwaige Leistungseinbrüche beobachtet und die Schülerinnen und Schüler dem Förderunterricht zugewiesen.

Klasse 8-10:
Schülerinnen und Schülern mit Förderbedarf wird der entsprechende Förderplan sowie die entsprechenden Aufgabenstellungen aus der Online-Diagnose bereitgestellt. Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten die Aufgaben zu Hause oder in eigens bereitgestellten Differenzierungsstunden. Die Bearbeitung wird vom Lehrer überprüft.

Förderbedarf einer ganzen Klasse
Ergibt sich auf der pädagogischen Konferenz, dass viele Schüler einer Klasse Teilleitungsdefizite in bestimmten Bereichen aufweisen, kann bei der Schulleitung eine zusätzliche Förderstunde für den ganzen Klassenverband beantragt werden. Sofern entsprechende Lehrerstunden zur Verfügung stehen, wird die Schulleitung dem Antrag entsprechen.

Förderangebot
Schülerinnen und Schüler, bei denen kein Förderbedarf diagnostiziert wurde, erhalten eine Freischaltung des Angebots der Online-Diagnose vom Fachlehrer und können dann zu Hause ihre Kenntnisse und Fähigkeiten auf freiwilliger Basis verbessern.

Feststellung des Förderbedarfs im Arbeits- und Sozialverhalten
Am Anfang eines jeden Schuljahres erhalten die SchülerInnen und Schüler die Bewertungskriterien für AV/SV ausgehändigt. Die Kriterien werden mit ihnen besprochen. Ein Vermerk ist im Klassenbuch einzutragen. Bei deviantem Sozial- oder Arbeitsverhalten einzelner Schülerinnen und Schüler wird vor den pädagogischen Konferenzen ein Beobachtungsbogen ausgefüllt, der wesentliche Defizite aufzeigt. Verstöße gegen die Pflicht zur Anfertigung von Hausaufgaben (siehe Konzept „Hausaufgaben“) sowie Verstöße gegen Regeln des Zusammenlebens in der Schule (siehe Konzept „Sozialverhalten“) werden im Lernstandbericht vermerkt. Ergibt sich in der Gesamtschau ein Förderbedarf im Arbeits- und Sozialverhalten, wird der Fall auf der pädagogischen Konferenz besprochen und einheitliche Maßnahmen beschlossen, die auf dem Maßnahmenzettel (Förderplan) notiert werden und von allen Klassenlehrkräften einheitlich umgesetzt werden.

 

Pädagogische Konferenz
Die pädagogische Konferenz ist das Gelenkelement im Förderkonzept. Hier laufen die Diagnosen und Beobachtungen zum Arbeits- und Sozialverhalten zusammen und münden in von allen Fachlehrern abgesprochene einheitliche Maßnahmen, die schriftlich auf dem Maßnahmenblatt (Förderplan) festgehalten werden.

 

 

Fachlicher Förderbedarf einzelner Schülerinnen und Schüler wird dargestellt. Es wird anhand des fachgebundenen Förderplans bzw. anhand der beigefügten Online-Diagnose mit Förderplan überprüft, ob fächerübergreifende Defizite vorliegen, die zu Absprachen im Förderplan führen sollten. Bei leistungsstarken Schülerinnen und Schülern können Maßnahmen zur individuellen Förderung im Klassenverband vereinbart werden. Es sollte geprüft werden, ob den Eltern evtl. ein Schulformwechsel empfohlen werden sollte.

 

Der Fall von Schülerinnen und Schülern mit gravierenden Defiziten wird daraufhin geprüft, ob eine Förderung im möglichen Rahmen erfolgversprechend ist oder ob eine Empfehlung des Freiwilligen Zurücktretens bzw. des Schulformwechsels an die Eltern weitergegeben werden sollte.

Lernstandsbericht
Der Lernstandsbericht fasst auf einem Blatt für den sechsjährigen Besuch der Realschule die Schwächen und Stärken des Schülers in den Förderbereichen zusammen. Auf diese Weise ist die Entwicklung des Schülers/der Schülerin übersichtlich zu erkennen. Die Maßnahmenblätter (Förderpläne) sind ebenso wie die Beobachtungsbögen hinter dem Lernstandsbericht abgeheftet. Die Selbsteinschätzung des Schülers/der Schülerin sowie der Vermerk über die Elterninformation wird ebenfalls an dieser Stelle dokumentiert.

Mitwirkung des Elternhauses
In Beratungsgesprächen mit den Eltern sollte das Leistungsdefizit der Schüler erklärt werden. Mangelnder Fleiß oder kurzfristige auftretende Leistungsdefizite, die durch konzentriertes Üben nachgeholt werden können, sollen den Eltern durch Eintrag ins Schülerbuch unmittelbar mitgeteilt werden. Die Eltern bestätigen durch Unterschrift den Erhalt der Mitteilung. Ebenso können die Eltern durch das Schülerbuch Fragestellungen an den Klassen-/Fachlehrer richten.


Im Rahmen der Elterninformation über Defizite und Stärken ihrer Kinder wird den Eltern zusätzliches (siehe Förderangebot), individuell abgestimmtes Übungsmaterial aus der Online-Diagnose (Übungsmaterialien mit Lösungen) zur häuslichen Arbeit empfohlen, so dass die Eltern in die Fördermaßnahmen eingebunden werden.

Elternsprechtag
Wir führen im Herbst über zwei Tage den Elternsprechtag durch. Hier finden Elterngespräche statt, die dem Aufzeigen von Verhaltens-, Leistungs- und Lerndefiziten dienen, um die Grundlage für eine erfolgreiche Mitarbeit im Schuljahr zu gewährleisten.

Kontakt
 

Telefon: ( 04442 ) 921170

Fax: ( 04442 ) 921172

E-Mail:

Klapphakenstraße 31
49393 Lohne

 
 
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